Musikschule Nienburg

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Wie es zum Aufbau der Musikschule kam

Als der damalige Oberkreisdirektor Dr. Werner Grundmann zur Gründungsversammlung des Musikschulvereins am 25. August 1977 einlud, konnte die Nienburger Initiativgruppe „Arbeitsgemeinschaft Musikalische Früherziehung" mit dem Erfolg ihres mehrjährigen Einsatzes um den Aufbau einer Musikschule in Nienburg zufrieden sein.

Längst waren verschiedene private Nienburger Wohnzimmer zu regelmäßig genutzten Musikräumen geworden, in denen kleine Gruppen Vier- bis Sechsjähriger zwanglos und mit einfachen Mitteln die Welt der Töne und Klänge zu erfassen lernten.

Die Freude von Kindern und Erwachsenen an diesem musikalischen Lernen, der lebhafte Zulauf und die Einsicht in die Notwendigkeit, die musikalische Erziehung der Größerwerdenden gezielt fort- und möglichst zur Instrumentalausbildung hinzuführen, hatte schließlich im Herbst 1976 ausführliche Gespräche mit Prof. Willi Träder, dem übergeordneten Berater für die Musikschulen und deren Gründung in Niedersachsen, zur Folge. Daraufhin wandte sich die Nienburger Arbeitsgruppe an den Oberkreisdirektor, und schon im Februar 1977 fand das erste Gespräch unter seiner Leitung und im Beisein von Kreistags- und Stadtratsabgeordneten, dem Stadtdirektor und Vertretern der Schulen und des Schulamtes statt über den „sinnvollen Aufbau einer Musikschule in Nienburg". Ziemlich schnell war man sich über die Vorteile einer Trägerschaft der Musikschule durch einen Verein einig, und bereits zur nächsten Zusammenkunft im April 1977 lagen ein von Experten erarbeiteter Satzungsentwurf und Erfahrungsberichte von Gründungssituationen anderer Musikschulen vor.